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Jakutien, im Nordosten Sibiriens, eines der am dünnsten besiedelten Gebiete unserer Erde, begeistert durch riesige Tundra- und Taigagebiete, aber auch mit Gebirgszügen von beeindruckender Höhe und riesigen Wäldern im Süden und der mächtigen Lena, einem der längsten Flüsse Russlands. Auf unserer Expedition begeben wir uns in den Norden Jakutiens, knapp südlich des Polarkreises, in ein noch etwas unwirtlicheres Gebiet, nämlich zum Kältepol, wo im Winter regelmäßig bis zu minus 50 Grad und sogar darunter gemessen werden. Bereits im Jahr 1926 lag der Rekordwert in Oymyakon bei minus 71.2 Grad! Dagegen sprechen Sommertemperaturen von bis zu plus 30 Grad, was einem Temperaturunterschied von beinahe 100 Grad entspricht! Hier oben wollen wir herausfinden, wie Mensch und Tier in dieser Kälte überleben, wie Maschinen und Motoren funktionieren und warum Flüsse auch bei minus 50 Grad noch weiter fließen, wo ansonsten die ganze Welt eingefroren zu sein scheint. Ungewöhnlich für Mitteleuropäer auch die lange Dunkelheit in diesen Breiten. Ein extremeres Wintererlebnis wird auf dem Reisemarkt nicht angeboten und doch begeistert diese Reise nicht durch ihre diversen Superlative, die Weite, Entfernung und Temperatur betreffend, sondern durch das Erlebnis der winterlichen Stille in der Einsamkeit einer der großartigsten Landschaften unserer Erde im Fernen Osten Russlands.
Zur Expedition: In Jakutien unterwegs per Flugzeug und robusten, beheizten (!) Geländewagen. Unterbringung in einfachen Hotels und Privatunterkünften. Unser hier vorgestellter Reiseverlauf muss sich ggf. vor Ort den Wetterbedingungen anpassen; in einer der extremsten Klimazonen unserer Erde können wir nicht für einen Reiseablauf gemäß Ausschreibung in allen Details garantieren. Dies gilt ebenso für die Inlandflüge von Moskau nach Jakutien, die mitunter im Winter nur mit Umsteigen in Sibirien stattfinden und noch unpünktlicher sein können als im Sommer. Dafür erleben wir eine unglaubliche, weil einsamste, endloseste und "winterlichste" Landschaft, aber auch eines der gastfreundlichsten Völker im hohen Norden Sibiriens, die Jakuten. Flexibilität, Bereitschaft zu Komfortverzicht und arktiserprobte Winterbekleidung sind auf dieser Reise unerlässlich. Vollpension während der gesamten Reise (außer in Moskau). Trotz der wetterbedingten Unwägbarkeiten möchten wir nicht unerwähnt lassen, dass diese Reise bereits seit einigen Jahren erfolgreich durchgeführt wird und die lokale Infrastruktur, insbesondere die Fahrzeuge, bestens für die Gegebenheiten gerüstet sind. Jeder bisherige Teilnehmer kam begeistert zurück von dieser unvergleichlichen Reise.
Eine Expedition durch Jakutien verspricht zu einem einmaligen Erlebnis zu werden. Denn die unberührte Natur dort beeindruckt einfach durch sich selbst. Hier kann man wahre Stille erleben, was in der heutigen Zeit zu einer Seltenheit geworden ist. Allerdings sollte bei einer Expedition durch Jakutien darauf geachtet werden, die richtige Reisekleidung einzupacken. Denn der Sommer kann zwar sehr heiß werden; die Winter sind dafür aber umso kälter. Doch auch die kalte Jahreszeit hat ihre eigenen, wunderbaren Reize. Auf solch einer einzigartigen Expedition ist man sicherlich froh über jede Tasse Kaffee, die man bekommen kann. Und die Kaffeemaschinen, die zu Hause auf einen warten, werden bestimmt vermisst. Denn das heiße Getränk kann die dortige Kälte für einen selbst etwas milder ausfallen lassen. Doch aller eventuellen Unannehmlichkeiten zum Trotz: Diese Reise ist es auf jeden Fall wert. Allerdings wäre es vielleicht nicht schlecht, bereits daheim an eine Reiseversicherung zu denken. Diese erspart unter Umständen einige Ärgernisse.
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